26-01-2026
Hat dein Kind Schlafprobleme? Das ist sehr unangenehm. Für dein Kind, aber auch für dich. Es wirkt sich oft auf die ganze Familie aus, weil alle müde werden. Viele Vorschulkinder und Kinder haben Schlafprobleme, und genau deshalb haben wir diesen Artikel geschrieben.
Wir erklären dir, wie Schlafprobleme bei Vorschulkindern und Kindern entstehen, und geben dir Tipps nach Altersgruppen. So findest du später im Artikel Tipps für Schlafprobleme bei Vorschulkindern von 3 bis 6 Jahren und Tipps für Schlafprobleme bei Kindern von 7 bis 10 Jahren. Wir hoffen, dass du nach dem Lesen dieses Artikels klüger bist, damit ihr alle wieder gut schlafen könnt.
Etwa 15 bis 30 % aller Kinder zwischen 4 und 10 Jahren haben Schlafprobleme. Darunter verstehen wir Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder Ausschlafen. Schlafprobleme sind belastend für dein Kind und für dich als Elternteil. Nachtruhe ist sehr wichtig, und weniger Schlaf hat viele Folgen.
Ein Kind mit Schlafproblemen hat zum Beispiel eine schlechtere Konzentration und ist schneller gereizt. Das wirkt sich auf das Wohlbefinden deines Kindes und auf dein eigenes aus. Außerdem ist eine gute Nachtruhe sehr wichtig für die Gesundheit und Entwicklung deines Kindes.
Es gibt verschiedene Dinge, die die Schlafqualität deines Kindes beeinflussen. Außerdem sind manche Vorschulkinder und Kinder empfindlicher gegenüber schlechtem Schlaf als andere.
Körperliche Beschwerden können die Ursache für eine schlechte Nachtruhe bei Kindern sein. So sorgen zum Beispiel Allergien, Darmprobleme, angeborene Fehlbildungen oder eine chronische Mittelohrentzündung für schlechten Schlaf. Auch Atemnot kann eine Rolle bei schlechtem Schlaf spielen. Wenn dein Kind schnarcht, kann es sein, dass eine Verengung des Rachenraums und der Luftröhre vorliegt. Das kommt oft vor bei zu großen Gaumenmandeln oder Übergewicht. Du kannst dafür immer zum Arzt gehen.
Es kann auch sein, dass dein Kind Ängste hat und deshalb nicht gut schläft. Das kann zum Beispiel auftreten, wenn dein Kind viel Stress erlebt, etwas Unangenehmes erfahren hat oder sich Sorgen macht.
Als Erstes ist es wichtig, dass dein Kind gut einschläft. Sorge dafür für einen angenehmen Schlafplatz, ein ruhiges Einschlafritual und eine gute Tagesgestaltung.
Wenn dein Kind Schwierigkeiten beim Ein- oder Durchschlafen hat, ist es auch wichtig, zu schauen, wie der Tag und Abend verlaufen. Ist dein Kind genug draußen, bewegt es sich viel? Und wie viel Zeit verbringt dein Kind vor einem Bildschirm?
Außerdem kannst du deinem Kind helfen, sich vor dem Schlafengehen zu entspannen. Lass dein Kind seine oder ihre Gefühle ausdrücken. Sorge außerdem für einen bequemen Ort, um gut zur Ruhe zu kommen. Eine Gewichtsdecke für Kinder kann Kindern und Vorschulkindern beim Entspannen helfen. Die Gewichtsdecken üben nämlich einen sanften Druck auf den Körper deines Kindes aus. Diesen Druck empfinden Kinder wie eine zärtliche Umarmung, was eine beruhigende Wirkung hat. Durch den Druck der Decke schlafen Kinder schneller ein. Ihr Gehirn erhält das Signal, dass sie bequem liegen, und das Nervensystem entspannt sich. Dadurch wird dein Kind schneller einschlafen.
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Bei Vorschulkindern sollte das Ziel sein, dass sie selbst lernen, wie sie gut schlafen, ohne von dir als Elternteil abhängig zu sein. Diese drei Tipps können dir dabei helfen:
1. Führe einen Stufenplan einWenn du einem Stufenplan folgst, sorgst du in kleinen Schritten dafür, dass dein Vorschulkind sich daran gewöhnt, allein einzuschlafen. Du beginnst mit Schritt 1, bei dem du neben dem Bett deines Kindes sitzt, ohne zu reagieren. So vermeidest du Blickkontakt und sprichst nicht mit deinem Vorschulkind. Du bist aber im Zimmer anwesend. Jeden Tag kannst du ein Stück weiter vom Kind weg sitzen, bis du an der Tür sitzt. Danach kannst du draußen im Flur sitzen, bis du nicht mehr in der Nähe bist.
Diese Methode wird oft bei Vorschulkindern mit Trennungsangst angewandt. Dein Vorschulkind lernt, selbst einzuschlafen, mit deiner Anwesenheit.
2. Der „Zurückkomm“-StufenplanWenn die obige Technik zu zeitaufwendig ist, kannst du auch einen Zurückkomm-Stufenplan machen. Dabei schaust du nach einem festen Plan kurz bei deinem Vorschulkind nach.
Du kannst deinem Kind sagen, dass du nach fünf Minuten wieder nach ihm oder ihr schauen wirst, wenn es schlafen geht. Ruft oder schreit dein Vorschulkind? Dann gehst du trotzdem erst nach 5 Minuten zurück. Wenn du ins Schlafzimmer kommst und dein Vorschulkind noch nicht schläft, ist es wichtig, keinen Blickkontakt herzustellen und keine Gespräche zu führen. Streichle dein Vorschulkind und gib einen Kuss und sage „Schlaf schön“.
Pro Nacht kannst du die Zeit zwischen den Besuchen verlängern.
3. Sei strengIst dein Vorschulkind nicht krank, ängstlich oder hat keine Schmerzen, kannst du auch streng sein. Streng sein ist die Methode, bei der dein Kind am schnellsten lernt, selbst einzuschlafen, aber oft nicht die angenehmste. Wenn du dich für diese Methode entscheidest, ist es gut, dein Kind darauf vorzubereiten. Erkläre deinem Kind, dass du nicht kommen wirst, wenn es ruft, weil du ihm beibringen möchtest, selbst einzuschlafen.
Du legst dein Vorschulkind ins Bett und schenkst ihm keine weitere Aufmerksamkeit. Auch wenn dein Kind weint und/oder schreit, gibst du keine Aufmerksamkeit. Überlege vorher, ob du das durchhalten kannst, denn das kann sehr anstrengend sein.
Ist dein Kind zwischen 7 und 10 Jahre alt und hat es immer noch Schlafprobleme? Dann ist es klug, dein Kind in die Planung einzubeziehen. Die folgenden Tipps können dir dabei helfen.
1. Führe ein Gespräch mit deinem KindKinder in diesem Alter sind klug genug, um zu sagen, warum sie nicht schlafen können. Stelle deinem Kind Fragen und höre gut zu, ohne Tipps oder Ratschläge zu geben. Frage dein Kind, ob etwas belastet und warum es nicht gelingt, gut zu schlafen. So kann es sein, dass dein Kind viel grübelt, sich Sorgen macht oder sich unwohl fühlt. Außerdem kannst du dein Kind fragen, ob es selbst eine Lösung kennt, die das Schlafen verbessert. Danach könnt ihr gemeinsam schauen, ob ihr das ausprobieren könnt.
2. Bleibe positivKinder zwischen 7 und 10 Jahren tun viel für eine Belohnung. Belohne daher jede gute Nacht am Morgen mit einer dicken Umarmung, einer positiven Reaktion und/oder einem schönen gemeinsamen Moment. Versuche, so oft wie möglich positiv auf dein Kind zu reagieren. Dadurch fällt das Erlernen guter Schlafgewohnheiten leichter.
3. Ändere die Bettregeln und die SchlafenszeitKommt dein Kind oft aus dem Bett? Dann kannst du mit einem „Schlafenszeit-Pass“ arbeiten. Das ist eine Regel, bei der dein Kind einmal pro Abend den Pass benutzen darf. Dein Kind darf also einmal rufen oder aus dem Bett kommen. Danach gibt es den Pass ab, und du ignorierst das Rufen.
Es kann auch helfen, die Schlafenszeit deines Kindes zu ändern. Es wird schließlich älter. Sorge für einen angenehmen Abend mit ruhigen Momenten und viel positiver Aufmerksamkeit. Wenn dein Kind ruhig und müde ist, weil es später ist, wird es schneller einschlafen.
4. KindermeditationWo Erwachsene Apps wie Headspace und Calm nutzen, um vor dem Schlafengehen zur Ruhe zu kommen, kann es auch helfen, mit deinem Kind vor dem Schlafen zu meditieren. Dabei liegt der Fokus darauf, die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu richten, wodurch dein Kind aufhört zu grübeln. Im Internet gibt es viele schöne Achtsamkeitsübungen für Kinder.
Neben Vorschulkindern und Kindern, die schlecht schlafen, ist Schlaflosigkeit ein häufiges Problem in anderen Lebensphasen. Lies daher auch unsere anderen Blogartikel:
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